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Ich an der Küste kurz vor Tapia de Casariego

Hier der zweite Teil meines Jakobsweges, viel Spaß beim lesen und schauen.

Dritte Woche

Nach dem Tief der zweiten Woche, habe Anfang der dritten Woche meine größte Distanz zurückgelegt. Ich bin eine 43KM Etappe von Aviles bis Soto de Lunia gelaufen. Ich war überrascht, wie gut mein Körper diese lange Etappe wegsteckte. Mir wurde bewusst, wie anpassungsfähig der Körper ist. Er ist ein Wunderwerk der Natur, den man bewusst schätzen und lieben sollte. In Soto de Lunia habe ich dann plötzlich Klaudia und Marco wieder getroffen. Wir haben uns sehr gefreut, es war wie ein Wiedersehen guter Freunde nach einer langen Zeit. Die nächsten Tage bin ich abwechselnd, mal alleine mal in Begleitung gelaufen. Beides hatte seine Reize.

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Pause mit den Schuhen vor der Klippe

Am 19.04.2013 bin ich direkt nach der Arbeit in den Flieger nach Bilbao, Spanien um von dort aus meinen 700KM langen Jakobsweg bis Santiago de Compostela anzutreten. Ein intensiver Monat, reich an Erfahrungen, Bekanntschaften und schöner Natur, ist vorüber gegangen. Im folgenden Beitrag, versuche ich so gut es geht, mitzuteilen wie es mir dabei ergangen ist und was ich so erlebt habe.

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Bild von Heike Höck

Am 19.04.2013 werde ich meine Reise nach Spanien antreten um Dort den Jakobsweg zu laufen. Ich werde die Küstenroute laufen und starte ab Bilbao. Durch die Küstenroute erhoffe ich mir weniger Pilgerandrang und schöne Aussichten auf das Meer. Von Bilbao bis zum Ziel Santiago de Compostela sind es 683,3 KM die zu Fuß zurückgelegt werden müssen. Ein Abenteuer steht mir bevor, physisch und  mental.

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Zum Ende des Jahres neigt man immer wieder dazu, sich Vorsätze für das kommende Jahr zu machen. Vom abgewöhnen der Zigaretten bis zu mehr Zeit für sich haben ist alles vertreten. Die meisten schaffen es sogar immer wieder in die Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr. Dieses herunterschreiben der Vorsätze dient dazu, noch mehr aus dem kommenden Jahr rauszuholen und die Dinge endlich zu machen/schaffen, die man schon immer wollte.
Ich rate ab von diesen Listen. Damals in der Schule, habe ich mir nach jeder Versetzung in die nächste Klasse vorgenommen, dieses Schuljahr, permanent in Schönschrift zu schreiben, alle Arbeitsbögen sorgfältig abzuheften und bei den Hausaufgaben die freiwilligen Zusatzaufgaben jedes mal mitzumachen. Nach den ersten zwei Wochen legte sich der Eifer und ich bin in alte Muster verfallen. Genau so ist es mit den neuen Vorsätzen und allgemein mit allem was man sich ab einem bestimmten Zeitpunkt radikal vornimmt.

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Das letzte Wochenende war wetterlich super und hat sehr zum rausgehen eingeladen. Sonntag sind mein Mitbewohner Robert und ich spontan mit unseren Cruisern rausgegangen und ohne bestimmtes Ziel losgecruist. Robert und ich haben etwas mit dem iPhone rumgefilmt, da ich die Footy nicht unbenutzt lassen wollte, hab ich gestern bisschen was zusammen geschnitten.

Übrigens, einige Posts vorher, habe ich eine Anleitung zum bauen des Cruisers gegeben. Dies hier ist nun sowas wie der Praxistest ;)

 

 

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Holzlasur nach dem schleifen

Diesen Sommer bin ich in eine neue Wohnung gezogen und hatte etwas mehr Platz im neuen Zimmer, als in meinem Alten. Endlich ein Zimmer, welches platztechnisch einen Bücherregal erlaubt. Nach einigem umschauen und informieren bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich das Bücherregal mehr oder weniger selbst »bauen« möchte.

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Cruiser-3

Gerade im »Sommer« ist es ganz angenehm Strecken an der frischen Luft zurückzulegen. Wenn man nicht unbedingt Lust auf lange Fußwege hat, aber auch keine Lust drauf hat sein Rad überall mit herumzuschleppen, ist der perfekte Kompromiss ein Cruiser.

Im Grunde genommen ist’s ein Skateboard mit größeren weicheren Rollen und weichen Achsen zum schnelleren Lenken. Das Shape des Boards ist häufig eine Anlehnung an die Oldschool-Decks, welche man aus den Anfängen des Skateboardings kennt. Es dient ausschließlich dem Retro-Look.

Soweit so gut, ich bin in den Skateshop meines Vertrauens und hab mich mal umgeschaut nach so einem schicken Teil. Als ich die Preisetiketten alle durchhatte, habe ich nicht schlecht gestaunt. Ab 140€ ist man dabei, nach oben hin sind wie so oft kaum Grenzen gesetzt. Gerade weil die Dinger jetzt sehr angesagt sind, ob bei Skater, Longboarder oder Fashion-Victims als Accessoire. Nachdem ich mich einige Tage vom Preisschock erholt hatte, habe ich mich inspirieren lassen und mir vorgenommen selbst einen Cruiser zu bauen. Was heißt selbst bauen, mehr oder weniger zusammenkaufen und etwas Handwerkeln. Das Gute ist, dass man sich kreativ etwas ausleben kann und fast jedes Brett ein Unikat ist.

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Ein Samstagnachmittag vor einer Vernissage in Berlin. Wollte das bisschen Footage nicht auf meiner Platte verharren lassen.

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Diese angenehme Melancholie, diese Traurigkeit auf der Basis einer tiefen Zufriedenheit die einen durchdringt, jene Momente sind es, die rauschartige zustande herbeiführen, ohne Denkblockaden, ohne unnötig viel Worte. Die der Kopf und die Vernunft versuchen zu vermeiden, jedoch das Herz sich diesem trägen aber klaren Gast voll öffnet und seine Anwesenheit, die meistens nicht von langer Dauer ist sehr genießt. Jene Momente sind es, an denen Klarheit und ein weiter Blick herrscht im oft so kurzsichtigem Nebel, welcher sich Leben nennt. Diese Momente erinnern mich, dass ich am leben bin und das alles gut ist wie es ist. Danke du seltener aber gern gesehener Gast.

- Maruan -

Foto: Michael Kenna

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Durch einen Freund bin ich an Grimes geraten, nach dem ersten Song hatte diese junge Kanadierin mich schon um den Finger gewickelt. Ihr aktuelles Album »Visions«,  wurde von mir die letzte Woche rauf und runter gehört. Meine Empfehlung, reinhören! Wenn es einem gefällt kann man sich direkt Karten holen, die Lady ist auf Tour und am 26.05. stattet sie uns einen Besuch im Übel und Gefährlich ab!

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Antiquariat-7

Ende letzten Jahres bin ich, wie häufig in der Mittagspause, durch die altonaer Fußgängerzone geschlendert und habe ein beschriftetes Stück Pappe mit der Aufschrift »Antiquariat« bemerkt. Ich folgte dem Schild und fand ein weiteres unscheinbares Schild über einer Eingangstür hängen, auf dem »Bücher« stand. Ich ging hinein und musste mich häufig quer stellen und gut aufpassen wohin ich trete um durch das Bücher-Wirrwarr zu kommen. Alles voll gestellt mit Büchern, ob auf dem Boden, in Bücherregalen die bis zur Decke ragten oder provisorisch auf Sitzgelegenheiten. Der Duft von alten Büchern stieg einem in die Nase, im Hintergrund lief leise und zurückhaltend klassische Musik. Ein alter Mann sagte neutral »guten Tag«. Auf die Frage ob er Hermann Hesse habe, antwortete er spöttisch und bejahte. Ich habe mein Buch gefunden und trotz dem, auf den ersten Blick nicht gerade freundlichen aber sehr authentischen  alten  Mann, fühlte ich mich wohl.

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J@CUZZI B0YS “Gl@zin” from Mayer\Leyva on Vimeo.

Die Jacuzzi Boys sind eine dreiköpfige Rockband die aus Miami stammen. Genaue Informationen über die Band im Netz sind rar, da die Band noch recht exklusiv ist und sich nicht an allzu großer Popularität erfreut, was eindeutig für Symphatiepunkte sorgt. Ihr Song Glazin welches letztes Jahr im August rauskam, rockt gut ab, die rauen Rockklänge machen Lust auf mehr.

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